Am Freitag, den 14. Juni feierte die Kirchengemeinde Appenweier-Durbach das Diamantene Priesterjubiläum von Pfr. i.R. Alfons Haidlauf. In die prächtig geschmückte Durbacher Kirche zog der Jubilar zusammen mit den Konzelebranten Dekan Matthias Bürkle, Pater Shinto und den befreundeten Mitbrüdern Bernhard Pfaff, Werner Pohl und Alfred Pummer ein. Gäste aus nah und fern erfreute der mit Stimmen aus den Nachbargemeinden verstärkte Kirchenchor unter der Leitung von Kirsten Bormann mit mehrstimmigen Festgesängen. In beeindruckender Klangfülle brachte sich der Musikverein unter der Leitung seines Dirigenten Günter Arbogast zu Gehör.
So wertvoll und beständig wie ein Diamant
Lebensnaher Pfarrer in Teamarbeit
In seiner Ansprache führte Dekan Bürkle aus, wie aus Alfons Haidlauf ein beständiger und wertvoller Mensch, Mitchrist und Seelsorger geworden ist.
Er verwies auf die Herkunft des Jubilars im Hinterland des Bodensees (oberer Linzgau) und benannte seine Kaplanstellen: Walldorf, Winden im Elztal, Kuppenheim und Karlsruhe-Daxlanden. Wie prägend Haidlaufs Wirken bereits in seiner Kaplanszeit war, machte Dekan Bürkle deutlich, indem er herzlich Oberbürgermeister a.D. Heinz Merklinger unter den Gästen begrüßte, der seiner Zeit Oberministrant in Walldorf war. Er würdigte die Amtszeit Haidlaufs als Pfarrer in Mörsch, in Rheinstetten-Neuburgweier sowie in Hohberg-Hofweier, in der sich Alfons Haidlauf nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teamplayer bewährte. Dekan Bürkle unterstrich die Leidenschaft für die Peru-Arbeit, entbrannt in der Zeit in Neuburgweier, die Fußballbegeisterung u.a. als Mitspieler in der Pfarrermannschaft der Erzdiözese sowie die Nähe zu den Gläubigen vor Ort und den Einsatz für die Menschen in der Weltkirche als charakteristisch für den Jubilar.
„Die Priester kommen und gehen, Alfons bleibt.“
Auf die mittlerweile 16 Jahre in der Seelsorgeeinheit Appenweier-Durbach gemünzt
sagte Dekan Bürkle humorvoll: „Die Priester kommen und gehen, Alfons bleibt“.
Mit Bezug auf das Gleichnis vom Sämann machte er deutlich, dass Pfarrer Haidlauf sich in seinem priesterlichen Wirken selbst investierte und sich in Gelassenheit einübte, die er auch allen ehrenamtlichen Mitarbeitern ans Herz legte. „Wachsen und Gedeihen besorgt Gott, nicht der Sämann“ so Dekan Bürkle.
Große Schar an Gratulanten
Er schloss seine Predigt mit einem großen Dank an Gott, der „unserer Kirche in Alfons Haidlauf solch einen Sämann geschenkt hat – wertvoll und beständig wie ein Diamant“. Im Anschluss an den Festgottesdienst nahm Alfons Haidlauf auf dem gut gefüllten Kirchplatz die Dankesworte und guten Wünsche der langen Reihe von Gratulanten entgegen.
Dank dem großartigen Engagement und Zusammenwirken vieler aus Durbach, aus der Seelsorgeeinheit Appenweier-Durbach und Dank der lebhaften Mitfeier zahlreicher Besucher aus nah und fern durfte ich einen denkwürdigen Jubiläums-Gottesdienst und eine unvergessliche Begegnung auf dem Kirchplatz erleben.
Ganz besonderen Dank schulde ich unserem Dekan und Pfarradministrator Mathias Bürkle für die inhaltsreiche Predigt, den Konzelebranten, den Ministranten aus der SE, der Mesnerin Christiane Werner, dem Lektor S. Kilb, den Lektorinnen Anita und Bettina (Nichten), dem Kirchenchor für die festlichen Gesänge, dem Musikverein für die wuchtigen, klangvollen Stücke und der Mesnerin Luitgard Müller für den Blumenschmuck.
Auf dem Kirchplatz hat das Gemeindeteam unter Mithilfe von Helferinnen und Helfern alle Gäste bestens mit Speis und Trank versorgt; dafür danke!
Hoch erfreut und überaus dankbar bin ich für den gewichtigen „Opferkorb“ und die vielen inhaltsreichen Couverts – zusammen kamen 4.000 Euro zur Hilfe in den peruanischen Partnergemeinden Aija, Lares und Ventanilla; danke für die anerkennenden und ideenreichen schriftlichen Glück- und Segenswünsche, danke den vielen, die mir ihre Mitfreude und ihre guten Wünsche mit Händedruck und Umarmung zum Ausdruck brachten.
Großen Dank schulde ich dem Pfarrgemeinderat der SE mit dem Vorsitzenden Franz Wörner, den Gemeinde-Teams Ebersweier, Appenweier, Nesselried, Urloffen für die Glück- und Segenswünsche, für Geschenke und für die wiederholte umfangreiche Arbeit und Organisation mit meinen Festlichkeiten.
Alfons Haidlauf, Subsidiar

