Stellvertretend für die Menschen unterschiedlicher Herkunft stellte Heike Dietrich Carolina vor. Ihr Vater war Europäer und ihre Mutter afrikanischer Abstammung.
Sie ist dankbar für die großen Wasservorräte, die vielen Flüsse und Seen in Surinam. Gleichzeitig beunruhigt sie der Abbau von Gold und Bauxit, der das Wasser und somit das Trinkwasser verseucht.
Hernine Gütle stellte Mei Ling vor, deren chinesische Vorfahren nach Surinam kamen, lebt an der Küste. Diese Gegend ist sehr bekannt für Meeresmuscheln, exotische Vögel, Blumen, Bienen, Honig und Kokosnussöl.
Bunt gemischt waren auch die Gottesdienstbesucher unterschiedlicher Konfessionen aus der ganzen Seelsorgeeinheit von Durbach bis nach Urloffen. Das Chörle, bereichert von einer Percussiongruppe, sang Lieder aus Surinam. Dazu wurde noch stimmungsvolle Instrumentalmusik geboten. Anna Thüsing zeigte die „Welt der Wunder“ von Marteria als Musikvideo mit beeindruckenden Naturaufnahmen aus aller Welt. Mit ihren Fingerabdrücken bekräftigten alle Besucher ihren Willen, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.
Im Anschluss trafen sich alle im Pfarrkeller, um landestypische Gerichte wie Erdnusssuppe, die Fleischbällchen Masala, Kartoffelsalat mit roten Bete, und zum Nachtisch Blokmout (Kokoskuchen) mit Ginga biri (Ingwerbier) zu genießen.
