Kirche und Gemeinde im Gespräch

In einem offenen und konstruktiven Austausch trafen sich Pfarrer Jürgen Schindler und Ortsvorsteherin Pamela Otteni-Hertwig, um über die Zukunft der kirchlichen Präsenz in der Ortschaft Urloffen mit Zimmern zu sprechen. 

Im Mittelpunkt standen dabei die Rolle der gemeindeeigenen Wallfahrtskirche in Zimmern sowie die Pfarrkirche St. Martin in Urloffen und der damit verbundene Wunsch nach lebendigen Ortskirchen. Weitere Themen waren auch die anstehenden Veränderungen im Zuge der kirchlichen Strukturreform mit der Kirchenentwicklung 2030, wo die Gemeinde künftig der Pfarrei Acher-Renchtal angehört.  
Die Strukturreform sieht eine stärkere Regionalisierung kirchlicher Dienste vor. Das wird sich auch auf die Gestaltung von Bestattungen und Trauungen auswirken. Beiden ist wichtig, dass die Menschen auch in Zukunft Begleitung und kirchliche Rituale erfahren können – wenn auch in neuer Form. Am Gedenktag „Martini-Montag“ sowie dem Gottesdienst zum Christkindlesmarkt in Zimmern wird weiterhin festgehalten. 
Ortsvorsteherin Otteni-Hertwig bekräftigte das Anliegen, die Kirche in Zimmern als geistliche und kulturelle Kirche zu erhalten. „Wir wollen unsere Wallfahrtskirche nicht nur baulich, sondern auch geistlich lebendig halten.“ Geplant sind unter anderem neue Formate zur Einbindung der Bevölkerung sowie eine engere Zusammenarbeit bei Festen und kirchlichen Feiern. 
Pfarrer Jürgen Schindler und Ortsvorsteherin Pamela Otteni-Hertwig zeigten sich optimistisch, dass durch eine enge Zusammenarbeit und eine offene Kommunikation ein guter Weg gefunden wird, um kirchliches Leben vor Ort weiterhin zu ermöglichen – angepasst an die Herausforderungen der Zeit und dennoch getragen von einem starken Miteinander. 
 
Pfarrer Schindler und OV Otteni-Hertwig