Demonstration für das Leben in Fülle
Fronleichnam in Urloffen
Zur Demonstration für das Wunder geteilten Lebens lud Pfarrer Jürgen Schindler an Fronleichnam in Urloffen ein. Aus allen Orten der Kirchengemeinde Appenweier-Durbach folgten Gläubige seiner Einladung, feierten Gottesdienst und nahmen an der Prozession teil.
Vom Wunder geteilten Lebens
Zur Speisung der Fünftausend, wie sie das Luksevangelium erzählt, stellte Pfarrer Schindler die Frage: „Was bleibt übrig?“ und richtete den Blick zunächst auf das Monatsende eines Arbeitnehmers sowie auf den Staatshaushalt, um dann wieder auf die biblische Erzählung zurückzuführen. Jesus verwandelte den Mangel auf wundersame Weise in Fülle, indem er zunächst wertschätzend wahrnahm, was da ist: Fünf Brote und zwei Fische. Statt es mit der großen Menge der hungrigen Leute zu verrechnen, setzte der Geistliche in einem Wortspiel fort, rechnete Jesus mit Gott. Das was da ist, bringt Jesus dankend und bittend vor dem himmlischen Vater. Schließlich animiert er die Jünger zu vertrauen und zu teilen. „Wenn wir das Leben miteinander teilen, entsteht auf wundervolle Weise so viel, dass wir es auf die Straße tragen können.“ sprach Pfarrer Schindler die Zuhörenden direkt an. Die Feiertagsdemonstration für das Leben in Fülle setzte sich in Bewegung. Zusammen mit dem Musikverein und Kirchenchor ging es auf einem Rundweg von der Kirche über den Friedhof bis zum Pflegeheim und zurück.
Blumenschmuck an den Stationen Pflegeheim, Kirchplatz und Friedhof
Die Frauengemeinschaft hatte dort eine Station mit herrlichem Blumenschmuck gerichtet, an der auch die Bewohner des Pflegeheims mitfeierten und sich mit Applaus bedankten. Auf dem Kirchplatz wurden Blumenteppiche bewundert, die vom Gemeindeteam zusammen mit Erstkommunionkindern und Firmanden gestaltet worden waren. Ein besonderer Dank gilt dem Mesnerehepaar Joachim und Ulrike Hass, die maßgeblich für die Stationen am Kirchplatz und am Friedhof beteiligt waren.

