Der Suchende

In der Weisheitsgeschichte vom Suchenden spiegelt sich zunächst die Ungeduld wieder, mit der wir oft unterwegs sind, um unsere Fragen zu lösen. Erst in dem Moment, da der Suchende zur Ruhe findet und damit zu sich selbst, gibt er der Antwort eine Chance, ihn zu erreichen.

Die Geschichte greift im Stile von einem Antigleichnis die Geduld auf, mit der der Winzer im Gleichnis Jesu seinen Feigenbaum pflegt. (Lukas 13,19) Statt die Geduld zu beschreiben, führt die Erzählung die Ungeduld des Suchenden aus. Sie erinnert zudem an das Wort von Nikolaus von Kues (Cusanus): Ich finde Dich nicht, es sei denn, Du ließest mich, mich selber finden.“
Katrin Bamberg erzählt:
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