Als Leib Christi und mit dem Leib Christi zur Lebenshilfe
Fronleichnam in Ebersweier mit der ganzen Kirchengemeinde gefeiert
Einen Einzug, wie ihn die Kirche in Ebersweier lange nicht gesehen hatte, erlebten die Besucher aus der ganzen Kirchengemeinde Appenweier-Durbach am Fronleichnamstag. Über 40 Ministranten zogen mit ein, die noch am selben Tag zu einem verlängerten Hüttenwochenende aufbrachen. Das Chörle mit Sängerinnnen und Musikern aus allen fünf Orten der Gemeinde ließ liebevoll ausgesuchte und zum Teil selbst bearbeitete Lieder zum Mitsingen erklingen. In seiner Ansprache machte Pfarrer Thomas Dempfle deutlich, dass Kirche uns nicht nur zugemutet, sondern auch zugetraut wird.
Die Gläubigen gehören alle zu dem einem Leib Christi, der ein Bild für die Kirche ist. Die Kinder der Kinderkirche , eingeladen von Kathrin Schnurr, legten derweil wunderschöne Bilder zum Hochfest des Leibes und Blutes Christi auf dem Kirchplatz. Einen besonderen Moment brachte Teresa Latzke auf ihrer Querflöte mit in die Messfeier ein, als sie zur Kommunion zusammen mit Stephan Thüsing auf der Klarinette die gefühlvolle Melodie „Naftalis Nigun“ spielte. Der Musikverein begleitete die anschließende Prozession durch das Dorf zur Lebenshilfe, bei der Gemeindeteamsprecher Joe Wörner die Monstranz durch die Straßen trug. Viele Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe erwarteten die Besucher auf ihrem Hof. Dort hatten die Firmanden zusammen mit Bianca Danner einen schönen Blumenteppich gelegt. „In der Küche und in der Kirche, wo immer Brot und Wein zu finden sind, lass uns zusammen finden, Gemeinschaft pflegen und Gemeinschaft feiern.“ trug Iris Straßer-Müller in den Fürbitten der Station an der Lebenshilfe vor. In diesem Sinne feierten Lebenshilfe und die Kirchengemeinde zusammen und genossen bei schönen Sonnenschein gemeinsam den Feiertag des Leibes Christi.


